Ein Brotkorb mit Gebäck gehört auf den Tisch jeder Trattoria. Manchmal befinden sich darin sogar kleine Kunstwerke, selbst gebackene Grissini, knusprige Kekse, hausgemachte Mini-Ciabattine, die sozusagen die Wartezeit aufs Essen überbrücken. Der Teig für Grissini & Co. eignet sich auch für Bruschette, also kleine belegte Brote, die zum Aperitif gereicht werden. In manchen Bars in Mantua oder Verona werden zur Aperitivozeit kleine Kunstwerke angeboten.

GRISSINI & KNUSPERKEKSE

300 g Mehl

200 g Hartweizengries

½ Würfel Hefe

1 TL Rohrzucker

3 EL Olivenöl

1 TL Salz

Salz, etwas Olivenöl

1 Handvoll Polentagries

 

Die beiden Mehlsorten mischen, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefe hineinbröckeln. Mit etwas lauwarmem Wasser sowie dem Zucker zu einem Vorteig rühren und im Warmen ca. eine halbe Stunde gehen lassen.

Dann das Olivenöl sowie das Salz zugeben und mit etwa einem halben Liter eiskalten Wassers zu einem Hefeteig kneten, dabei das Wasser nach und nach zugeben. Teig sehr gut durchkneten (geht am besten in einer Küchenmaschine), er sollte kompakt und geschmeidig sein. Nun zu einer Kugel formen und wiederum etwa 1 Std. gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Erneut durchkneten und auf einer Arbeitsfläche etwa ½ cm dick ausrollen. In etwa ½ cm breite Streifen schneiden und nochmal ca. 1 Std. gehen lassen. Anschließend auf Backbleche mit Backpapier geben, Grissini entweder einzeln mit der Hand vorsichtig in die Länge ziehen oder die Streifen so belassen. Etwas Wasser mit Salz und einem Schuss Olivenöl verrühren und die Grissini kurz vor dem Backen damit bestreichen. Dann mit dem Polentagries bestreuen oder darin wälzen.

Backofen auf 230 °C vorheizen und in ca. 10 Min. goldgelb backen. Aus dem gleichen Teig kann man auch Kekse herstellen, die bestens zum Aperitif passen. Dafür die Teigplatten wie oben beschrieben nicht in Streifen, sondern am besten mit einem gezackten Teigrad in Quadrate oder Rauten schneiden.

Man kann das Gebäck auch mit Nüssen, Lein- oder Fenchelsamen bestreuen.